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Trauerweide

Salix alba ´Tristis´

Keltischer Baumkreis

Die Melancholie
1. bis 10. März und 3. bis 12. September

 

Allgemeines

Familie der Weidengewächse, rasch wachsender Baum mit weit ausladenden Ästen und bis zum Boden hängenden Zweigen. Höhe bis 30 m. Alter bis 100 Jahre.

Trauerweide
Trauerweide (© Robert O'Brien)

Blüten

Die Blüten erscheinen gemeinsam mit den Blättern als gelbliche schlanke Kätzchen. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen im Frühjahr.

Früchte

Die Früchte der Weide sind Kapseln, die von zwei Klappen gebildet werden. Die Samen werden vom Wind weit verbreitet, daher sind Weiden gute Pionierpflanzen.

Heilkunde

Weidenrinde wurde bereits sehr früh als fiebersenkender und schmerzstillender Tee zubereitet. Das enthaltene Salicin wurde vor über 100 Jahren in die besser veträgliche Acetylsalicylsäure gewandelt, welche den Wirkstoff von Aspirin darstellt und auch blutverdünnend wirkt.

Verwendung des Holzes

Die Weide festigt Hänge und ist auch Uferpflanze. Weidenholz dient heute vorwiegend zur Energiegewinnung, früher war sie wichtiger Rohstoff für Korbflechter.

Menschen mit dem Charakter der Linde

Anpassungsfähig, bescheiden,
demütig, liebevolle Trostspender,
naturverbunden, idealistisch,
präzise, romantisch, ästhetisch.
Neigen zu Schwermut, Traurigkeit und Melancholie.
Tolerant, ehrlich, freundlich, 
künstlerisch und voll Energie.