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Eibe

Taxus baccata

Keltischer Baumkreis

Baum des Lebens
3. bis 11. November

 

Allgemeines

Familie der Eibengewächse, Verbreitung ursprünglich in milderen Klimazonen Mitteleuropas, jedoch häufig in Parks und Gärten als Kulturpflanze. Höhe bis 15 m. Alter bis 2000 Jahre.

Eibe
Eibe (© Robert O'Brien)

Blüten

Männliche Blüten sitzen in kugeligen Kätzchen an den Zweigspitzen, weibliche Blüten sind unscheinbar und finden sich einzeln an den Zweigbasen.

Früchte

Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich Scheinbeeren mit leuchtend rotem Samenmantel.

Heilkunde

Eiben sind in fast allen Teilen giftig, besonders die in den roten Früchten enthaltenen Samen sind sehr giftig und für Kinder gefährlich! Inhaltsstoffe der Eibe hemmen das Zellwachstum und die Zellteilung, daher dienen sie zur Herstellung von Chemotherapeutika gegen Tumore.

Verwendung des Holzes

Eibenholz ist harzlos und sehr widerstandsfähig, was es trotz seiner schweren Bearbeitbarkeit zum idealen Material für Bögen und Werkzeugstiele machte. Seine Waffen hat „Ötzi“ aus Eibenholz gefertigt, aus dem Saft wurde Pfeilgift hergestellt.

Menschen mit dem Charakter der Eibe

Sind unbekümmert, ausdauernd, geduldig,
feinfühlig, künstlerisch veranlagt, tugendhaft,
zärtlich und sinnlich, leben sehr intensiv.
Schwermütig, wissen oft nicht wohin sie gehören.
Erkennen anscheinend intuitiv die Geheimnisse des Lebens.
Sind Spätzünder und Individualisten, 
stehen zu dem was sie tun.